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Sauna für die Abwehrkräfte – So wird die kalte Jahreszeit optimal genutzt

Aktualisiert: 14. Okt. 2021

Stärken regelmäßige Sauna Besuche die Abwehrkräfte?

Mindestens 1x die Woche in die Sauna! Das ist in Finnland schon lange Tradition. Nicht umsonst besitzt fast jeder Finne, die eigene Sauna im Haus. Zusammen mit den öffentlichen Einrichtungen gab es in Finnland Ende 2016 über 2 Millionen Saunen. Wobei das gesamte Land auf knapp 5,5 Millionen Einwohner kommt.


Steigende Beliebtheit erfährt die Sauna auch hier zu Lande. Über 23 Millionen Menschen in Deutschland besuchen pro Jahr regelmäßig diese gesundheitsfördernden Einrichtungen. Aber stärkt die Sauna die Abwehrkräfte und das Immunsystem?


Was passiert beim Besuch einer Sauna?


Die Tür geht auf und ein Schwall angenehm warmer Luft strömt einem entgegen. Man setzt sich auf das zuvor ausgebreitet Handtuch atmet einmal tief ein und dann wieder aus. Das Thermometer zeigt 80 Grad an. Und jetzt?


Der Körper passt sich nun der veränderten Umgebungstemperatur an. Die Blutgefäße weiten sich. Die Herzfrequenz steigt leicht an. Die Temperatur der Haut steigt um 1-3Grad an. Das Resultat! Man beginnt zu Schwitzen.


Während der Schweißbildung entzieht der Körper dem Gewebe Flüssigkeit. Wasser und Elektrolyte gehen hier zwar vorübergehend auch verloren, doch was viel wichtiger ist, Stoffwechselabfälle ebenfalls. Der Körper entschlackt und entgiftet.


Durch die Wärme entspannt die Muskulatur. Verspannungen lösen sich langsam. Ein Gefühl der Entspannung setzt ein.




Stärkt die Sauna das Immunsystem?


Ja. Durch regelmäßige Saunagänge steigert der Körper die Produktion bestimmter Substanzen.


Im Blut steigt die Konzentration an Interferon. Interferon ist ein Körper eigens Gewebehormon das Immunstimulierende und vor allem antivirale Wirkungen entfaltet.


Auch die Menge an weißen Blutkörperchen steigt durch regelmäßige Saunabesuche deutlich an. In diesen weißen Blutkörperchen wird unter anderem auch das Interferon gebildet.