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Microdermabrasion: Anwendung für eine feine, glatte Haut

Was ist das Geheimnis einer makellosen und ebenmäßigen Haut? Eine Möglichkeit für ein schönes, glattes Hautbild bietet die sogenannte Microdermabrasion. Sie ist eine schmerzfreie und schonende Anwendung für Deine Haut, die das Hautbild langfristig verbessern soll. Dabei wird nur die oberste Hautschicht mit Verhornungen und abgestorbenen Hautzellen abgetragen. Als wunderbare Alternative für Peelings wie Milch- oder Fruchtsäurepeelings, Microneedling oder andere Anti-Aging-Behandlungen steht die Mikrodermabrasion als Beauty-Treatment hoch Kurs. Kein Wunder, denn damit lassen sich Schönheitsmakel im Gesicht wie Narben, Falten, Unebenheiten, Pigmentstörungen und vieles mehr sanft reduzieren.



Möchtest Du mehr über das Verfahren der Microdermabrasion erfahren? Wir haben die Anwendung genauer unter die Lupe genommen. Hier bekommst Du alle Informationen rund um das Thema Microdermabrasion, wie die Anwendung abläuft, Tipps für eine Behandlung zu Hause, die Vor- und Nachteile einer Microdermabrasion und vieles mehr.


Was ist eine Microdermabrasion?

Bei einer Microdermabrasion, auch Mikrodermabrasion geschrieben, handelt es sich um ein elektronisch gesteuertes Peeling für Deine Haut, bei der die obersten Hautschichten kontrolliert abgetragen werden. Es ist eine schonende, nicht-invasive Behandlung aus dem Bereich der medizinischen Kosmetik, die darauf abzielt, Deine Haut zu erneuern, zu verschönern und zu verjüngen. Nicht-invasiv bedeutet in diesem Zusammenhang, dass bei der Methode kein Gewebe verletzt wird. 


Der Begriff Microdermabrasion setzt sich übrigens aus drei Wortteilen zusammen: “Micro” bedeutet “klein”, “Derma” betrifft die “Haut” und “Brasion” wird mit “Schleifen” übersetzt. Bei dieser schmerzfreien Methode wird also im wahrsten Sinne des Wortes die Haut (sanft) abgeschliffen, um sie jünger aussehen zu lassen. Ist die Behandlung abgeschlossen, beginnt die Haut sofort damit, neue Zellen sowie Elastin und Kollagen zu bilden. Das Ergebnis: ein wunderbarer Anti-Aging-Effekt mit einer feinporigen, ebenmäßigen und glatten Haut, die im neuen Glanz erstrahlt. 

Wirkung: Was genau passiert bei einer Microdermabrasion?

Bei dem Verfahren wird mit einem Hand- oder Poliergerät, das mit feinen Schleifaufsätzen bzw. Diamantaufsätzen versehen ist, die oberste Hautschicht sanft abgetragen. Auch die Poren werden dabei geöffnet. Abgestorbene Hautzellen werden mit einem Vakuum-Druckluft-System abgesaugt, um die darunter liegende, gesündere Hautschicht freizulegen. Auf diese Art wird die Produktion von Kollagen stimuliert, die Durchblutung angeregt und die Zellen erneuert. Die Microdermabrasion arbeitet ganz ohne chemische Wirkstoffe, sondern wirkt mechanisch. Zudem nimmt Deine Haut nach einer Behandlung Pflegestoffe viel besser auf, was das Ergebnis einer Microdermabrasion intensiviert.



Hauptsächlich kommt eine Microdermabrasion bei der Behandlung von Narben und Aknenarben zur Anwendung, aber auch als Anti-Aging-Behandlung bei Fältchen und Falten erfreut sich die Behandlung immer größerer Beliebtheit. 

Für welchen Hauttyp eignet sich eine Microdermabrasion?

Die Microdermabrasion eignet sich für jeden Hauttypen, insbesondere aber für Menschen mit leichten bis mittelschweren Hautproblemen. Dazu gehören beispielsweise feine Linien, leichte Aknenarben, Pigmentflecken und vergrößerte Poren. Die Behandlung kann außerdem bei allen Hautfarben sicher angewendet werden, da sie die Epidermis nicht tiefgreifend irritiert und das Risiko von Pigmentveränderungen minimiert. 

Für wen eignet sich eine Microdermabrasion nicht?

Solltest Du aber unter einer aktiven Akne oder frischen Aknenarben, Warzen, Wunden, Ekzemen (entzündliche Hautausschläge), Hautinfektionen mit dem Herpes-simplex-Virus, Rosacea oder anderen schweren Hauterkrankungen leiden, halte mit Deinem Hautarzt (Dermatologen) oder Deiner Hautärztin (Dermatologin) in jedem Fall Rücksprache, bevor Du eine Microdermabrasion in Betracht ziehst. Auch bei einer sehr dünnen, empfindlichen Haut ist Vorsicht hinsichtlich der Intensität und Frequenz der Behandlung geboten.

Bei welchen Hautproblemen hilft die Microdermabrasion?

Die Microdermabrasion zählt zu den beliebtesten Behandlungen der ästhetischen Dermatologie. Sie kommt nicht nur im Gesicht zum Einsatz, auch andere Körperpartien können von der Anwendung profitieren. Der Anti-Aging-Effekt mit einer strafferen und verjüngenden Wirkung macht sich aber besonders am Dekolleté und im Gesicht bemerkbar. Kleine Fältchen um den Mund und um die Augen herum können gemildert werden. Es gibt viele verschiedene Hautprobleme, bei denen eine Microdermabrasion helfen und sichtbare Ergebnisse wie ein schöneres Hautbild bringen kann. Dazu gehören:

  • Hautbild mit großen Poren

  • Fältchen, Falten

  • Pigmentstörungen

  • Narben, Aknenarben

  • Pickel

  • Akne

  • Verhornungsstörungen

  • Starke Talgbildung

  • Unebenheiten

  • Müder, fahler Teint

  • Dehnungsstreifen

  • Cellulite


Wie ist der Ablauf einer Microdermabrasion?

Bevor die Microdermabrasion beginnt, wirst Du in einem Gespräch über die einzelnen Schritte der Behandlung aufgeklärt. Zudem wird Deine Haut genauer unter die Lupe genommen und die Struktur und Empfindlichkeit Deiner Haut analysiert. Wie intensiv die Microdermabrasion sein sollte und wie lange die Anwendung dauert, hängt von Deinem individuellen Hauttyp ab. Je sensibler und empfindlicher Deine Haut ist, desto länger dauert sie und kann etwa eine Stunde in Anspruch nehmen. Die Anwendung erfolgt in drei Schritten.

Schritt-für-Schritt-Anwendung: 3 Schritte bis zum strahlenden Teint

  1. Gründliche Reinigung: Bevor die eigentliche Behandlung beginnt, wird Deine Haut gründlich gereinigt und mit speziellen Produkten entfettet. Denn nur so kann das Peeling bestmöglich wirken. 

  2. Microdermabrasion: Jetzt kommt die Poliermaschine zum Einsatz. Zuerst wählen Behandler:innen einen passenden Aufsatz, z. B. einen Diamantaufsatz, und beginnen mit der Microdermabrasion. Der Behandlungskopf des Geräts streift dabei über die Haut, löst die abgestorbenen Hautzellen der Hautoberfläche und saugt sie über eine Vakuumpumpe ab. Die Anwendung ist dann abgeschlossen, wenn alle Hautzellen gelöst und entfernt wurden. 

  3. Reinigung und Pflege: Abschließend wird Deine behandelte Haut erneut gereinigt und mit einem hochwertigen Pflegeserum versorgt. Durch die geöffneten Poren kann die Haut die enthaltenen Wirkstoffe des Serums wunderbar aufnehmen. 


Gut zu wissen: Nach der Anwendung kann es zu Rötungen und einem vorübergehenden Trockenheitsgefühl mit leichten Schuppen kommen. Nur in seltenen Fällen treten Krusten an der Haut auf. Diese Begleitsymptome klingen aber schnell von selbst wieder ab. In der Regel bist Du direkt nach der Behandlung wieder gesellschaftsfähig.



Nach der Microdermabrasion: Was beachten?

Ist die Behandlung abgeschlossen, benötigt Deine Haut an den folgenden Tagen etwas Aufmerksamkeit und Unterstützung, zum Beispiel mit einer angepassten, milden Hautpflege, die Deine Haut nicht reizt. Auch wäre es empfehlenswert, für ein paar Tage auf Make-up zu verzichten. Am Tag der Behandlung solltest Du sportliche Aktivitäten und Saunagänge vermeiden und der Gang in ein Solarium oder Sonnenbaden sind in den nächsten zwei bis vier Wochen tabu.


Microdermabrasion für zu Hause?

In der Welt der Kosmetik werden inzwischen viele Geräte für die Microdermabrasion in den eigenen vier Wänden angeboten. Eine professionelle Microdermabrasion wäre allerdings ratsamer, als selbst Hand an so einem Beauty-Tool anzulegen, insbesondere dann, wenn Du Deinen Hauttyp noch nicht kennst. Hast Du vor, Dir ein Gerät für zu Hause anzuschaffen, dann lass Dich unbedingt von einem Profi beraten. Die Anwendung ist an sich ganz einfach und erfolgt ebenfalls in drei Schritten: Reinigung mit einer milden Reinigungslotion, Microdermabrasion mit Aufsätzen für eher empfindliche Haut (bei Erstanwendung) und Hautpflege nach der Anwendung.

Wie lange hält das Ergebnis der Behandlung an?

Nachdem die Behandlung durchgeführt wurde, wirst Du schnell ein sichtbares Ergebnis spüren und eine Veränderung an der Haut wahrnehmen. Je nachdem, ob Du Akne, Mitesser, Narben oder Falten mit diesem Verfahren reduzieren möchtest, kannst Du ein deutlich verbessertes Hautbild erwarten. Leider verhindert die Microdermabrasion die Bildung von neuen Pickeln, Mitessern und Fältchen nicht. Wie lange das Ergebnis anhält, ist also individuell verschieden.

Vorteile und Nachteile einer Microdermabrasion im Überblick

Wie alle medizinischen und kosmetischen Verfahren hat auch die Microdermabrasion Vorteile und Nachteile. Diese möchten wir Dir nicht vorenthalten.

Vorteile der Microdermabrasion

  • Schnelles Ergebnis auch nach kurzer Anwendung: Die Haut wirkt sichtbar strahlend, ebenmäßig und weicher.

  • Die Durchblutung und die Bildung von Kollagen werden angeregt.

  • Die Poren öffnen sich und Lotionen, Seren und andere Pflegeprodukte können besser in die Haut eindringen und ihre Wirkung entfalten.

  • Die Anti-Aging-Behandlung mildert feine Fältchen und glättet Falten.

  • Narben an der Oberfläche der Haut werden ebenmäßiger.

  • Narben von Akne und Pickel verblassen.

  • Es kommen bei dem Peeling keine chemischen Wirkstoffe zum Einsatz.


Nachteile der Microdermabrasion

  • Begleiterscheinungen wie Rötungen, trockene Haut und Schuppen können auftreten.

  • Bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten können Nebenwirkungen wie kleinste Blutungen der Haut auftreten. Diese heilen aber schnell ab.

  • Bei der Microdermabrasion zu Hause mit einem Heimgerät können bei unsachgemäßer Anwendung eventuell Infektionen oder Entzündungen auftreten.

  • Bei Hauterkrankungen wie Rosacea, Warzen, Herpes oder Wucherungen solltest Du generell von der Behandlung absehen.

Wie oft solltest Du eine Microdermabrasion durchführen?

In der Regel besteht ein Behandlungszyklus aus 6 bis 12 Anwendungen. Zwischen den Behandlungen sollte ein zeitlicher Abstand von 1 bis 3 Wochen eingehalten werden. Da Deine Haut nach der Microdermabrasion lichtempfindlich ist, wäre es sinnvoller, das Verfahren in der dunklen Jahreszeit, also im Herbst und Winter, durchzuführen.

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