Saunaregeln lernen | alles zur Saunabenutzung

Aktualisiert: 11. Jan.

Der Saunabesuch fängt bereits mit dem Packen der Saunatasche an: Neben einem großen Handtuch für den Saunagang oder Aufguss – es sollte mindestens 1,80 m und 70 cm breit sein – benötigt man ein weiteres Duschhandtuch und bei Bedarf ein Handtuch für den Kopf. Denn eine wichtige Saunaregel lautet: Kein Schweiß aufs Holz. Da die Saunakabine unbekleidet betreten wird, schützt das Handtuch vor dem direkten Kontakt zur Saunabank. Ob man in der Sauna lieber liegt oder sitzt, kann jeder bei genügend Platz für sich selbst entscheiden. Legt man sich hin, sollte man vor dem Verlassen der Saunakabine allerdings einen Moment aufrecht sitzen, um den Kreislauf wieder anzukurbeln.





Für die Ruhephase und den Besuch im Restaurant benötigt man einen Bademantel sowie auf der Liege im Ruhebereich ein weiteres Handtuch als Unterlage. Außerdem gibt es spezielle Saunahandtücher, die mit Knöpfen oder Klettverschluss versehen sind – sie werden Kilt genannt. Alternativ können gerade im Sommer auch Hamamtücher geschickt um den Körper gewickelt werden. Vergisst man ein Handtuch oder den Bademantel, können diese gegen Gebühr an der Rezeption ausgeliehen werden.


Besonders wichtig sind auch Badeschuhe, damit man beispielsweise sicher vom Ruhebereich zum nächsten Aufguss kommt. Diese werden vor der Sauna ausgezogen und zur Seite gestellt. Ein kleiner Kulturbeutel mit Duschutensilien und Co vervollständigt die Saunatasche.


Duschen ist eine unerlässliche Verhaltensregel bei der Saunabenutzung


Bei der Saunabenutzung steht unter anderem neben dem gesundheitlichen Aspekt die Entspannung im Vordergrund. Deswegen gibt es in öffentlichen Schwitzstuben so etwas wie den Saunaknigge, der ein paar Verhaltensregeln bei der Saunanutzung vorgibt:


Nach der Umkleidekabine führt einen der erste Gang unter die Dusche. Dort reinigt man mit Duschgel den Körper und entfernt so den Fettfilm von der Haut. Gut abgetrocknet kann man mit dem ersten Saunagang beginnen. Denn nasse Haut würde den Schwitzvorgang eher behindern.


Neben der Verwendung des ausreichend großen Handtuchs aus Hygienegründen wird die Saunakabine immer vollständig nackt betreten. Bei der Platzwahl ist auf genügend Abstand zum Nebengast zu achten.


Wer noch nicht so ein erfahrener Saunagänger ist, für den ist es empfehlenswert, zu Beginn eher auf den unteren Reihen einen Platz zu wählen – dort ist die Temperatur niedriger als weiter oben. An die hohe Temperatur muss sich der Körper und Kreislauf erst einmal gewöhnen. Während des Saunagangs ist es äußerst wichtig auf den eigenen Körper zu hören und immer rechtzeitig die Kabine zu verlassen.





In der Saunakabine ist der Erholungswert für alle am höchsten, wenn es ruhig ist und keine Gespräche geführt werden. Auch in den Ruhebereichen der Anlage sollten keine lauten Gespräche zu hören sein.


Und bevor man nach dem Saunagang zum Abkühlen in den Pool, das Tauchbecken oder die Kneipbecken geht, ist aus hygienischen Gründen unbedingt ein Duschgang erforderlich. Hier ist im Grunde kein Duschgel notwendig – weil der Saunagang an sich schon zur Reinigung der Haut beiträgt. Ob man nach der letzten Dusche eine Körperlotion aufträgt, kann jeder für sich selbst entscheiden.


Ausgewogen essen und trinken ist wichtig bei der Saunanutzung


Eine Saunanutzung sollte weder hungrig noch mit vollem Magen stattfinden. Auch der Flüssigkeitsverlust während des Saunabesuchs muss durch ausreichend Trinken wieder ausgeglichen werden. Mineralwasser und ungesüßter Tee sind besonders empfehlenswert, denn davon profitiert die Haut, das Bindegewebe und die Muskulatur am meisten.





Das Ende des Wellnesstages kann man prima mit einem leckeren Abendessen und beispielsweise einer hausgemachten Limonade ausklingen lassen.

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